Bundeskonferenz am 30.06.2017 und 01.07.2017 zur politischen Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte

Für den Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat (BZI) ist die politische Partizipation ein Hauptaugenmerk, auch weil er die bundesweite Vertretung von 6000 politisch aktiven Migrant*innen in 400 demokratisch legitimierten kommunalen Migrationsbeiräten ist. Gerade 2017 ist aufgrund von Landtagswahlen in mehreren Bundesländern und der Bundestagswahl politische Partizipation ein Hauptthema.

Ein besonderes Anliegen des BZI ist, Menschen mit Migrationsgeschichte über die verschiedenen Möglichkeiten der Teilhabe innerhalb der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu sensibilisieren: Eingebürgerte können selbst wählen oder sich zur Wahl stellen, Ausländer*innen können sich in den politischen Diskurs einbringen (etwa durch eigene Veranstaltungen, Diskussion von Wahlprüfsteinen, Teilnahme an Wahlveranstaltungen und an Parteitagen, durch Petitionen, Leserbriefe etc.).

Ziel des BZI ist, die Impulse für die politische Partizipation dort zu setzen, wo Integration stattfindet: nämlich vor Ort in den Kommunen und Wahlkreisen. Auf Initiative seines Landesverband Niedersächsischer Integrationsrat (NIR) veranstaltet der BZI in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Land Niedersachsen, daher eine Bundeskonferenz zur politischen Partizipation für Multiplikatoren und Akteure im Bereich Integration. Mit Grußworten / Vorträgen unterstützen das Bundesinnenministerium und die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoğuz, die Konferenz.

Die Veranstaltung ist als Fachtagung konzipiert, um Multiplikatoren auf der Bundes- und Landesebene sowie in den Kommunen Impulse zu geben, wie man politische Partizipation von Menschen mit Migrationsgeschichte im Kontext der bundesdeutschen Demokratie fördern kann. Am ersten Tag werden durch Vorträge wichtige Grundlagen für die vertiefte Diskussion in den Workshops des zweiten Tages gelegt. Die Darstellung von Praxisbeispielen und die Erarbeitung von Handlungsstrategien für die Verbesserung der politischen Partizipation stehen im Mittelpunkt des zweiten Tages.

Der Kreis der Eingeladenen besteht aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesbehörden, des Bundestags, der Bundesländer, der Landesparlamente und der Kommunen. Darüber hinaus sind auch die Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Wirtschaft, Wissenschaft, Stiftungen, Wohlfahrtsverbände sowie die Landesverbände des BZI, die bundesweit tätigen Migrantenorganisationen, die kommunalen Migrationsbeiräte, die ehemaligen Vorstände des BZI und die Presse eingeladen.

Es ist geplant, die Ergebnisse der Konferenz zu dokumentieren, um Folgetermine auf der Landesebene zu ermöglichen und um eine nachhaltige Wirkung in Kommunen zu erzielen.

Die Konferenz wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung sowie der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung gefördert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der BZI Vorstand freut sich über Ihre Teilnahme.

Die für die Organisation der Konferenz federführende, stellvertetende BZI-Vorstandsvorsitzende Frau Galina Ortmann und  und ich stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
 

Michael Mwa AlliMadi

Geschäftsführer
 

Update [27.07.2017]

Programm aktualisiert. Mehr Infos >>> hier.

 

Zeitraum: 

30.06.2017 16:00 Uhr bis 1.07.2017 13:00 Uhr

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Veranstaltungsort: 

Niedersächsischen Landesvertretung
Ministergärten 10
10117 Berlin
Deutschland